Kurze Antwort
Schreib 24 kleine Aktivitäten auf Zettel, einen für jeden Tag vom 1. bis 24. Dezember, und steck sie in nummerierte Papiertüten, die an einem Ast hängen, oder in Klopapierrollen in einer Kiste. Plant kurze Sachen wie einen Taschenlampenspaziergang für die Werktage und längere Ausflüge fürs Wochenende. Die meisten Abenteuer finden draußen statt und brauchen nur warme Kleidung.
Der Adventskalender für Dezember 2026 – 24 Abenteuer
| Türchen | Tag | Abenteuer | Draußen oder drinnen |
|---|---|---|---|
| 1 | Dienstag | Taschenlampenspaziergang in der Nachbarschaft | Draußen |
| 2 | Mittwoch | Eine Vogelfutterstation aufhängen | Draußen |
| 3 | Donnerstag | Adventssterne in den Fenstern zählen | Draußen |
| 4 | Freitag | Heiße Schokolade aus der Thermoskanne auf einer Parkbank | Draußen |
| 5 | Samstag | Waldspaziergang und Stöcke und Zapfen sammeln | Draußen |
| 6 | Sonntag, 2. Advent | Aus den Stöcken einen Weihnachtsstern basteln | Drinnen |
| 7 | Montag | Tierspuren im Schnee oder Matsch suchen | Draußen |
| 8 | Dienstag | Eisanhänger über Nacht gefrieren lassen | Draußen |
| 9 | Mittwoch | Schatzsuche im Hof mit Stirnlampe | Draußen |
| 10 | Donnerstag | Den Großen Wagen am Himmel finden | Draußen |
| 11 | Freitag | Stockbrot oder Würstchen grillen | Draußen |
| 12 | Samstag | Auf den Weihnachtsmarkt gehen | Draußen |
| 13 | Sonntag, 3. Advent und Lucia | Luciazug draußen in der Dämmerung | Draußen |
| 14 | Montag | Einen Schneemann bauen – oder einen Stöckchenmann | Draußen |
| 15 | Dienstag | Weihnachtskarten malen und verschicken | Drinnen |
| 16 | Mittwoch | Die Vögel an der Futterstation zählen | Draußen |
| 17 | Donnerstag | Der Spielplatz im Dunkeln | Draußen |
| 18 | Freitag | Eine Schneelaterne bauen oder Laternen aufstellen | Draußen |
| 19 | Samstag | Pfefferkuchen backen oder ein Lebkuchenhaus bauen | Drinnen |
| 20 | Sonntag, 4. Advent | Den Weihnachtsbaum holen | Draußen |
| 21 | Montag, Wintersonnenwende | Laternenwanderung in der längsten Nacht | Draußen |
| 22 | Dienstag | Schlitten fahren oder den besten Rodelhügel suchen | Draußen |
| 23 | Mittwoch | Einem Nachbarn Pfefferkuchen vorbeibringen | Draußen |
| 24 | Donnerstag, Heiligabend | Morgenspaziergang und eine Weihnachtsgarbe für die Vögel | Draußen |
Tauscht die Türchen ruhig, wenn das Wetter nicht passt – aber lasst die kurzen Abenteuer auf den Werktagen.
Was du brauchst
- 24 Papiertüten, zum Beispiel braune Butterbrottüten, oder 24 Klopapierrollen
- Papier für die Zettel oder die ausgedruckten Kalenderkarten von dieser Seite
- Ein Ast vom Boden, etwa einen Meter lang
- Schnur oder Juteband
- 24 Wäscheklammern
- Filzstift oder Zahlenstempel
- Scheren
Schritt für Schritt
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1. Schreibt eine Liste mit 24 Abenteuern. Plant kurze Sachen für die Werktage und längere Ausflüge fürs Wochenende – die Liste für Dezember 2026 weiter unten auf der Seite könnt ihr direkt übernehmen.
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2. Schreibt oder malt jedes Abenteuer auf einen eigenen Zettel und faltet ihn in der Mitte, oder druckt die Kalenderkarten aus und schneidet sie auseinander. Kleine Kinder können auf jeden Zettel ein Bild malen.
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3. Nummeriert die Tüten mit Filzstift oder Stempel von 1 bis 24. Lasst die Kinder sie mit Sternen, Tannen oder Abdrücken eines in Farbe getauchten Zapfens verzieren.
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4. Steckt den Zettel in die Tüte, am besten mit einer Kleinigkeit, die zum Abenteuer des Tages gehört, etwa einem Reflektor oder einem Tütchen Vogelfutter. Den Rand umknicken und mit einer Wäscheklammer verschließen.
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5. Knotet an beiden Enden des Astes eine Schnur fest und hängt ihn an die Wand. Befestigt die Tüten mit Schnur und Wäscheklammern unterschiedlich lang am Ast.
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6. Ohne Tüten klappt es genauso gut mit Klopapierrollen. Ein Ende einknicken, den Zettel hineinstecken, das andere Ende einknicken und die Rollen wie einen Tannenbaum in eine Kiste stellen.
Ein selbst gemachter Adventskalender muss nicht voller Süßigkeiten sein. Steckt stattdessen in jedes Türchen ein kleines Abenteuer – einen Taschenlampenspaziergang, einen Eisanhänger, eine Schatzsuche im Dunkeln. Die Kinder öffnen trotzdem jeden Morgen ein Türchen, aber was danach passiert, macht ihr zusammen, meistens draußen.
Der Kalender auf dieser Seite ist für Dezember 2026 gemacht. Der 1. Dezember ist ein Dienstag und Heiligabend ein Donnerstag, deshalb folgen die Türchen der Woche: kurze Abenteuer an den Werktagen, längere am Wochenende.
Advent 2026 und die Türchen des Kalenders
Der erste Advent ist 2026 am Sonntag, dem 29. November, danach folgen der zweite Advent am 6. Dezember, der dritte Advent am 13. Dezember und der vierte Advent am 20. Dezember. Lucia, das schwedische Lichterfest, fällt dieses Jahr auf den dritten Advent, und der 21. Dezember ist die Wintersonnenwende, die längste Nacht des Jahres.
Die Türchen des Kalenders gehen trotzdem vom 1. bis zum 24. Dezember. Hängt den Ast mit den Tüten am ersten Advent auf, dann haben die Kinder zwei Tage, um bis zum ersten Türchen herunterzuzählen.
Kurze Abenteuer an Werktagen, lange am Wochenende
Damit ein Aktivitätenkalender bis Weihnachten durchhält, müssen die Werktagstürchen kurz sein. An einem normalen Werktag im Dezember ist es dunkel, wenn ihr aus der Kita nach Hause kommt, und dann muss das Abenteuer des Tages in einer Viertel- oder halben Stunde mit dem machbar sein, was ihr zu Hause habt. Ein Taschenlampenspaziergang, Sternezählen oder eine Tasse heiße Schokolade auf einer Parkbank funktionieren. Ein Ausflug in den Wald nicht.
Hebt die großen Abenteuer für die Wochenenden am 5.–6., 12.–13. und 19.–20. Dezember auf. Dann habt ihr Zeit, mittags im Hellen in den Wald zu gehen, Stockbrot zu grillen, auf einen Weihnachtsmarkt zu fahren und den Weihnachtsbaum zu holen. Wie lange es an jedem Adventswochenende hell ist, steht hier: Ausflüge im Advent.
Steckt die Ausrüstung mit in die Tüte
Ein Zettel in einer Tüte ist für ein dreijähriges Kind ein bisschen wenig. Steckt deshalb eine Kleinigkeit dazu, die zum Abenteuer des Tages gehört, dann gibt es etwas zum Festhalten:
- Ein Reflektor an dem Tag, an dem ihr den Taschenlampenspaziergang macht.
- Ein Tütchen Vogelfutter an dem Tag, an dem ihr das Vogelhäuschen aufhängt.
- Eine Schnur an dem Tag, an dem ihr Stöcke für einen Weihnachtsstern sammelt.
- Eine Ausstechform an dem Tag, an dem ihr backt.
- Eine Batterie für die Stirnlampe an dem Tag, an dem ihr eine Schatzsuche im Hof macht.
Das meiste habt ihr schon zu Hause, und das macht den Kalender günstig und frei von Süßigkeiten. Wer möchte, kann trotzdem ab und zu einen Pfefferkuchen in eine Tüte stecken.
Tüten an einem Ast oder Klopapierrollen
Am einfachsten baut ihr den Kalender aus Papiertüten an einem Ast. Sucht bei einem Waldspaziergang einen Ast, der am Boden liegt – nach dem Jedermannsrecht (allemansrätten, dem schwedischen Recht, die Natur frei zu nutzen) dürft ihr heruntergefallene Äste und Zapfen mitnehmen, aber nichts von lebenden Bäumen abbrechen. Mehr dazu, was im Wald erlaubt ist, steht im Ratgeber: das Jedermannsrecht. Lasst den Ast ein paar Tage drinnen trocknen, bevor ihr ihn aufhängt, damit er keine Nadeln und keinen Schmutz verliert.
Wenn ihr wenig Platz an der Wand habt, funktionieren Klopapierrollen besser. Fangt am besten jetzt schon mit dem Sammeln an, denn 24 Rollen zusammenzubekommen dauert ein paar Wochen. Stellt sie in einen Schuhkarton oder auf ein Regal, aufgestellt wie ein Tannenbaum: sechs Rollen ganz unten, dann fünf, vier, drei, zwei und eine an der Spitze. Das sind 21 Rollen, und die letzten drei – 22, 23 und 24 – stehen davor wie Geschenke unter dem Baum.
Plan B, wenn es regnet
In weiten Teilen Schwedens ist der Dezember öfter grau und nass als weiß. Schreibt deshalb einen Plan B auf die Rückseite der Zettel, für die Schnee nötig ist: Aus dem Schneemann wird ein Stöckchenmann, aus dem Schlittenfahren die Suche nach dem besten Hügel für den nächsten Schneefall, und die Schneelaterne wird durch ein paar Laternen auf der Treppe ersetzt. Ihr könnt auch zwei Türchen tauschen, solange die Kinder wissen, dass das Abenteuer noch kommt.
Die Eisanhänger brauchen über Nacht Minusgrade. Bei Plusgraden könnt ihr sie im Gefrierfach einfrieren und trotzdem draußen aufhängen – sie halten, bis es wieder warm wird.
Wer macht was – Kinder und Erwachsene
- Alter 3–5: verzieren die Tüten, suchen aus, welche Sachen hineinkommen, und bekommen jeden Morgen den Zettel vorgelesen.
- Alter 6–8: helfen beim Schreiben der Zettel und können das Abenteuer des Tages selbst lesen.
- Ab 9 Jahren: können sich eigene Abenteuer ausdenken, den Schatz im Hof verstecken und den Taschenlampenspaziergang anführen.
Ein Erwachsener packt die Tüten vorher, damit die Kinder nicht wissen, was sie erwartet.
Heiligabend und danach
Das letzte Türchen ist das ruhigste: ein Morgenspaziergang an Heiligabend und eine Weihnachtsgarbe (ein Bündel Getreideähren) für die Vögel, bevor Weihnachten richtig losgeht. Hebt den Ast fürs nächste Jahr auf und schreibt euch auf, welche Abenteuer den Kindern am besten gefallen haben, dann habt ihr im nächsten Dezember gleich eine fertige Liste.
Wenn ihr einen eigenen Leuchter für die Adventssonntage möchtet, könnt ihr aus einem Birkenklotz einen Adventsleuchter aus Naturmaterialien basteln, und weitere Ideen für Advent und Weihnachten sammeln wir unter Weihnachten mit Kindern.
Kalenderkarten zum Ausdrucken und Ausschneiden
Druckt die Seite aus, schneidet die Karten auseinander und steckt in jede Tüte oder Klopapierrolle eine Karte. Die Nummer auf der Karte ist die Nummer des Türchens.
- Zieht die Warnweste an und macht einen Taschenlampenspaziergang durch die Nachbarschaft. Wer entdeckt die meisten Katzen in den Fenstern?
- Hängt eine Vogelfutterstation oder einen Meisenknödel in einen Baum, den ihr vom Fenster aus sehen könnt.
- Zählt auf dem Heimweg die Adventssterne in den Fenstern. Ein Punkt für einen Stern, zwei für einen Leuchter.
- Füllt die Thermoskanne mit heißer Schokolade und trinkt sie im Dunkeln auf einer Parkbank.
- Waldspaziergang! Sammelt fünf gerade Stöcke und drei Zapfen, die am Boden liegen.
- Bastelt aus den Stöcken von gestern einen Weihnachtsstern und hängt ihn ins Fenster.
- Spurensuche: Sucht im Schnee oder Matsch nach Spuren von Vögeln, Hunden, Hasen oder Rehen.
- Füllt eine Form mit Wasser, Beeren und Zweigen und stellt sie über Nacht nach draußen. Morgen habt ihr einen Eisanhänger.
- Schatzsuche im Hof mit Stirnlampe. Ein Erwachsener hat etwas versteckt – folgt den Hinweisen.
- Geht nach draußen, wenn es dunkel ist, und sucht den Großen Wagen. Wie viele Sterne könnt ihr zählen?
- Grillt draußen Stockbrot oder Würstchen. Vergesst die Stöcke nicht!
- Ausflug auf einen Weihnachtsmarkt. Jeder darf sich eine Sache aussuchen, die er sich anschauen will.
- Lucia! Macht draußen in der Dämmerung einen Luciazug mit Laternen und singt für die Nachbarn.
- Baut einen Schneemann. Kein Schnee? Dann baut stattdessen ein Männchen aus Stöcken, Zapfen und Blättern.
- Malt Weihnachtskarten und werft sie für jemanden ein, der weit weg wohnt.
- Vogelzählung: Beobachtet zehn Minuten lang die Futterstation. Welche Vögel sind gekommen?
- Geht nach Einbruch der Dunkelheit mit Reflektoren und Stirnlampe auf den Spielplatz.
- Baut eine Schneelaterne – oder stellt Laternen auf die Treppe, wenn kein Schnee liegt.
- Backt Pfefferkuchen oder baut ein Lebkuchenhaus.
- Holt gemeinsam den Weihnachtsbaum – im Wald oder beim Christbaumverkauf.
- Heute ist die längste Nacht des Jahres. Macht nach Einbruch der Dunkelheit eine Laternenwanderung.
- Schlitten fahren! Kein Schnee? Sucht den besten Rodelhügel für den nächsten Schneefall.
- Bringt einem Nachbarn eine Tüte Pfefferkuchen und wünscht frohe Weihnachten.
- Frohe Weihnachten! Macht einen Morgenspaziergang und hängt eine Weihnachtsgarbe für die Vögel auf.
Häufige Fragen
Was kann man statt Süßigkeiten in einen Adventskalender stecken?
Einen Zettel mit dem Abenteuer des Tages und gern eine passende Kleinigkeit, zum Beispiel einen Reflektor an dem Tag, an dem ihr im Dunkeln unterwegs seid, ein Tütchen Vogelfutter an dem Tag, an dem ihr die Futterstation aufhängt, oder Stockbrotteig im Kühlschrank an dem Tag, an dem ihr grillt.
Wann beginnt der Adventskalender 2026?
Der Adventskalender hat Türchen vom 1. bis 24. Dezember, und der 1. Dezember 2026 ist ein Dienstag. Der erste Advent ist schon am Sonntag, dem 29. November, der Kalender kann also an diesem Wochenende schon hängen und warten.
Wie macht man einen Adventskalender aus Klopapierrollen?
Sammelt 24 Klopapierrollen, knickt ein Ende ein, steckt den Zettel hinein und knickt das andere Ende ein. Schreibt die Nummer außen drauf und stellt die Rollen aufrecht in eine Kiste oder auf ein Regal, am schönsten wie ein Tannenbaum aufgestellt.
Was macht man, wenn das Wetter nicht zur Aktivität des Tages passt?
Schreibt einen Plan B auf die Rückseite des Zettels oder tauscht den Tag mit einem späteren Zettel. Taschenlampenspaziergänge und Sternezählen klappen bei fast jedem Wetter, aber der Schneemann muss auf den Schnee warten.
Ab welchem Alter passt ein Aktivitätenkalender?
Von ungefähr drei Jahren. Kleine Kinder brauchen kurze Abenteuer und einen Erwachsenen, der den Zettel vorliest, und ab sechs, sieben Jahren können die Kinder selbst lesen und beim Schreiben der Zettel helfen.