Kurze Antwort
Der Kronplatz, auf Italienisch Plan de Corones, ist mit 125 Pistenkilometern und 32 Liften Südtirols größter Skiberg. Er gehört zu Dolomiti Superski. Lifte führen hinauf ab Bruneck-Reischach, Olang, St. Vigil und dem Bahnhof in Percha. Kinder des Jahrgangs 2019 oder jünger fahren in der Saison 2026/27 kostenlos, wenn ein Erwachsener eine Liftkarte kauft, und die Skischule nimmt Kinder ab drei Jahren.
Kurze Fakten
- Land / Region
- Italien, Südtirol (Pustertal)
- Skigebiet
- Kronplatz – Dolomiti Superski
- Höhe (Dorf – oben)
- 935 – 2.275 m ü. M.
- Fische
- 125 km
- Aufzüge
- 32
- Der Jahreszeit
- Ende November – Mitte April
- Nächstliegende Flughäfen
- Innsbruck (ca. 1,5–2 Std.) · Venedig (ca. 2,5–3 Std.) · München (ca. 3–3,5 Std.)
- Bahn
- Mit dem Zug über den Brenner nach Franzensfeste, umsteigen in die Pustertalbahn Richtung Bruneck und Percha, wo die Gondel direkt am Bahnhof abfährt
- Preisniveau
- ●●●●● (1 = billig, 5 = teuer)
Familienzugehörigkeit
4 / 5
- Anfängerhänge Flache, sonnige Pisten auf der Olanger Seite und ab 2026/27 neue blaue Anfängerpisten am Gipfel. Die Croniworld bietet den Kleinsten einen sanften Start drinnen.
- Entfernung von der Unterkunft zu den Aufzügen Gondeln fahren von vier Seiten, und in Percha steigt ihr aus dem Zug direkt in die Gondel. In Bruneck und Olang braucht ihr oft eine kurze Fahrt mit dem Skibus.
- Ruhe für Familien In Reischach gibt es an der Talstation etwas Après-Ski, aber St. Vigil und Olang sind ruhig, und Bruneck ist eine richtige Kleinstadt.
- Mehr als Skifahren Zwei Museen am Gipfel, Rodelbahnen, die Croniworld und eine Kleinstadt mit Fußgängerzonen und Schloss in Bruneck.
Das Rating ist unsere Gesamtbewertung für Familien mit Kindern nach den oben genannten Kriterien – nicht eine bezahlte Platzierung.
Der Kronplatz sieht aus wie ein Berg, den ein Fünfjähriger malen würde: eine runde Kuppe mitten im Pustertal, mit Pisten in alle Himmelsrichtungen und einem flachen Gipfel auf 2.275 Metern. Auf Italienisch und Ladinisch heißt er Plan de Corones. Er ist Südtirols größter Skiberg und einer der familienfreundlichsten in den gesamten Dolomiten.
Gerade die Form ist der Clou. Alle Gondeln fahren zum selben Gipfel. Dort oben liegen die Restaurants, die Museen und die Aussicht, und von dort könnt ihr wählen, auf welcher Seite ihr abfahrt. Für eine Familie, in der einer Schwarz fährt und ein anderer noch im Pflug unterwegs ist, gibt es kaum etwas Einfacheres: Ihr trefft euch immer am Gipfel.
Das Skigebiet in Zahlen
Der Kronplatz hat 125 Pistenkilometer und 32 Lifte, zwischen 935 und 2.275 Metern über dem Meer. Von den Pisten sind 60 Kilometer blau, 36 Kilometer rot und 29 Kilometer schwarz. Die schwarzen sind als Black Five bekannt: Sylvester, Herrnegg, Pre da Peres, Erta und Piculin. Sie gehören zu den steilsten in Südtirol und sind ein gutes Ziel für Teenager.
Der Berg gehört zu Dolomiti Superski, die Liftkarte gilt also auch in Val Gardena (Gröden), Cortina d'Ampezzo und den anderen Gebieten. Von der Piculin aus kommt ihr nach Alta Badia und zur Sellaronda, aber für Familien mit kleinen Kindern gibt es am Kronplatz mehr als genug zu fahren.
Zur Saison 2026/27 wurde viel umgebaut. Eine neue Zehnergondel, die Kronplatz 1+2, fährt von Reischach zum Gipfel. Die Ruis-Gondel vom Furkelpass ist neu, und der Sessellift Dolomiti hat beheizte Sitze und Wetterschutzhauben. Zwei neue blaue Pisten, Dolomiti und Weiden, geben Anfängern mehr ruhige Abfahrten.
Die Orte – welcher passt zu euch?
| Dorf | Passt für | Warum? |
|---|---|---|
| Bruneck und Reischach | Familien, die Skischule und Stadt wollen | Die Skischule mit der Croniworld, neue Gondel direkt zum Gipfel, Fußgängerzonen und Geschäfte in Bruneck |
| Olang | Anfänger und kleine Kinder | Flache, sonnige Pisten und die Gondeln Olang I und II, in elf Minuten oben |
| St. Vigil | Ruhe und ladinisches Dorfgefühl | Am wenigsten Verkehr, weniger Dorfleben und eigene Lifte auf der Südseite des Bergs |
| Percha | Familien, die ohne Auto reisen | Die Gondel Ried fährt direkt vom Bahnhof |
Bruneck ist eine richtige Kleinstadt mit alten Gassen und einem Schloss, kein Skidorf. Die Lifte starten in Reischach, ein paar Kilometer weiter oben am Berg. Wohnt ihr in der Stadt, nehmt ihr den Skibus. Wohnt ihr in Reischach, geht ihr zu Fuß zur Gondel.
Olang liegt auf der anderen Seite des Bergs. Die Zehnergondeln Olang I und II bringen euch in etwa elf Minuten zum Gipfel, und der Skibus fährt etwa alle zwanzig Minuten zu den Talstationen. Die Pisten hier sind sanft und sonnig, und der Ort hat ein eigenes Kinderland.
St. Vigil in Enneberg ist ein ladinisches Dorf auf der Südseite, am Naturpark Fanes-Sennes-Prags. Es ist das ruhigste der Dörfer und eine gute Wahl für Familien, die stille Abende mögen.
Kindergebiete und Skischule
Das Beste für die Kleinsten gibt es in Reischach. Die Skischule Kronplatz nimmt Kinder ab drei Jahren, und die Jüngsten beginnen drinnen in der Croniworld. Das ist eine rund 450 Quadratmeter große Kinderwelt mit einem kleinen Indoor-Skihang, Kletterwand, Trampolin, Rutsche, Spielecke, Kinderkino und Restaurant. Dort üben die Kleinsten in Ruhe und Wärme mit speziell ausgebildeten Kinderskilehrern, bevor sie hinaus ins Kinderland gehen. Die Croniworld dient in der Kurswoche auch als Mittagspause.
Die ROC Ski- & Snowboardschool, ebenfalls in Reischach, hat Kinderkurse für Vier- bis Zwölfjährige. Die Kurse dauern drei Tage und können einzeln gebucht werden. Weitere Schulen gibt es in Olang und St. Vigil. Bucht für die Winterferienwochen früh. Ruhetage und Skischule während der Woche besprechen wir hier: Skiausflug mit Kindern – Tipps und Tipps.
Liftkarten für Kinder: In der Saison 2026/27 fahren Kinder mit Jahrgang 2019–2023 kostenlos, wenn ein Erwachsener gleichzeitig eine Liftkarte für denselben Zeitraum kauft. Kinder der Jahrgänge 2009–2018 bekommen eine Juniorkarte, die weniger kostet als die Erwachsenenkarte, und für Eltern mit Kindern der Jahrgänge 2024–2026 gibt es eine Karte, die sich die Eltern teilen können. Nehmt Reisepass oder Ausweis für die Kinder mit.
Helm ist auf italienischen Pisten seit der Saison 2025/26 für alle Pflicht, für Erwachsene wie für Kinder.
Mit dem Zug zu den Liften
Der Kronplatz ist einer der wenigen Skiorte in den Alpen, wo man aus dem Zug direkt in eine Gondel steigen kann. Der Ski Pustertal Express hält in Percha, und die Talstation der Gondel Ried liegt direkt am Bahnhof. Der Zug fährt alle dreißig Minuten und weiter nach Osten bis Vierschach, wo euch der Lift Helm ins Skigebiet 3 Zinnen Dolomites bringt. Die Fahrt dorthin dauert etwa 35 Minuten. Mit älteren Kindern wird das ein lustiger Ausflugstag.
Das Zugticket ist nicht in der Liftkarte enthalten. Mit dem Kronplatz Guest Pass, den ihr in vielen Unterkünften der Gegend bekommt, fahrt ihr kostenlos mit Zug und Bus. Ohne ihn kauft ihr ein normales Ticket und entwertet es bei jeder Fahrt.
Wenn ihr von Schweden aus die ganze Strecke mit dem Zug fahren wollt, führt die Brennerbahn über Innsbruck nach Franzensfeste, wo ihr in die Pustertalbahn Richtung Bruneck umsteigt. Wer die ganze Strecke bis Südtirol mit dem Zug fahren will, findet Umstiege und Nachtzüge hier: Zug in die Alpen – wie es funktioniert. Wenn ihr fliegt, liegt Innsbruck am nächsten, etwa anderthalb bis zwei Stunden mit dem Auto.
Museen am Gipfel
Am Gipfel liegen zwei Museen, die gut zu einem Tag mit schlechtem Wetter oder müden Beinen passen. Das Messner Mountain Museum Corones wurde von Zaha Hadid entworfen und in den Berg hineingebaut. Es geht um die Geschichte des Bergsteigens, und von einer Aussichtsterrasse blickt ihr über die Dolomiten. Daneben liegt das Lumen, ein Museum für Bergfotografie mit einem Spiegelsaal und Ausstellungen darüber, wie eine Kamera Licht einfängt. Beide sind mit der Gondel erreichbar, auch für alle, die nicht Ski fahren.
Passt der Kronplatz zu eurer Familie?
Der Kronplatz passt zu Familien, die einen großen, aber überschaubaren Berg wollen, eine Skischule mit einem ungewöhnlich guten Start für die Kleinsten und die Möglichkeit, ohne Auto zu reisen. Wenn ihr mehr klassisches Dolomitengefühl mit mehreren verbundenen Tälern wollt, vergleicht mit Val Gardena (Gröden). Weitere Möglichkeiten findet ihr in unserer Übersicht: Skiurlaub in Italien – und vergesst die Skireise-Packliste nicht.
Vor der Woche am Kronplatz
Häufige Fragen
Fahren Kinder am Kronplatz kostenlos?
Ja. In der Saison 2026/27 bekommen Kinder der Jahrgänge 2019–2023 eine kostenlose Liftkarte, wenn ein Erwachsener gleichzeitig eine Liftkarte für denselben Zeitraum kauft. Kinder der Jahrgänge 2009–2018 bekommen eine Juniorkarte, die weniger kostet als die Erwachsenenkarte. Nehmt Reisepass oder Ausweis mit, denn das Alter wird kontrolliert.
Ab welchem Alter nimmt die Skischule am Kronplatz Kinder?
Die Skischule Kronplatz in Reischach hat Gruppenkurse ab drei Jahren. Die Kleinsten beginnen drinnen in der Croniworld und gehen dann hinaus ins Kinderland. Die ROC Ski- & Snowboardschool, ebenfalls in Reischach, hat Kinderkurse für Vier- bis Zwölfjährige.
In welchem Ort wohnt man am Kronplatz mit Kindern am besten?
Reischach oberhalb von Bruneck hat die Skischule mit der Croniworld und eine neue Gondel direkt zum Gipfel. Olang hat flache, sonnige Pisten und Gondeln, die in elf Minuten zum Gipfel fahren. St. Vigil ist am ruhigsten und am dörflichsten. Wenn ihr ohne Auto auskommen wollt, wählt eine Unterkunft nahe am Zug, zum Beispiel in Percha.
Kann man am Kronplatz mit dem Zug zu den Liften fahren?
Ja. Mit dem Ski Pustertal Express steigt ihr in Percha aus, wo die Gondel Ried direkt vom Bahnhof abfährt. Der Zug fährt alle dreißig Minuten und weiter bis Vierschach und ins Skigebiet 3 Zinnen Dolomites. Das Zugticket ist nicht in der Liftkarte enthalten, mit dem Kronplatz Guest Pass aber kostenlos.
Wann ist am Kronplatz Saison?
Die Saison 2026/27 ist vom 28. November 2026 bis zum 11. April 2027 geplant. Der Gipfel liegt auf 2.275 Metern, und die tiefsten Abfahrten reichen bis unter 1.000 Meter.
Müssen Kinder in Italien auf der Piste einen Helm tragen?
Ja, und Erwachsene auch. Seit der Saison 2025/26 gilt in Italien die Helmpflicht für alle, die Ski, Snowboard oder Schlitten fahren, unabhängig vom Alter.





